Wildreis-Küchlein

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

(Enthält Werbung für Das Ethno-Kochbuch* / EMF Verlag)

Heute habe ich die unzweifelhafte Ehre euch das Kochbuch von der lieben Karolina Przybylska, mit dem unaussprechlichen Nachnamen vorzustellen.
Karolina ist, ebenso wie ich Studentin an der FH Dortmund, hat sich ihren Bachelor samt Rose allerdings schon verdient erarbeitet. Ihre Arbeit war sogar so gut, dass der EMF Verlag sich dieser jetzt angenommen und sie veröffentlicht hat. Keine Frage also, dass ich auf ihre Frage hin, ob ich ein Exemplar ihres ersten Kochbuches zum Rezensieren haben möchte, unmöglich Nein sagen konnte.

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

Das Ethno-Kochbuch

Das Ethno-Kochbuch nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. 60 Rezepte von Suppen über Hauptspeisen bis hin zu süßen Leckereien bietet dieses Kochbuch. Aufgeteilt sind die Rezepte allerdings nicht nach den klassischen Gängen, sondern nach den einzelnen Regionen der Urstämme: Der Südosten, Nordostküste und Waldland, Plains und Prärie, Der Südwesten, Großes Becken, Nordwestküste und Kalifornien.

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

Das ergibt auch Sinn, denn je nach Region fiel die Ernährung sehr unterschiedlich aus. An den Küsten wurde viel Fisch verzehrt, im Süden wurde viel Ackerbau betrieben, hauptsächlich die ‘drei göttlichen Schwestern’, Bohnen, Mais und Kürbis, während in Waldgebieten, Jagd auf Kaninchen, Hirsche oder Waldbüffel gemacht wurde.

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

60 Rezepte aus ursprünglichen Zutaten

Genau diese Vielfalt die ich eben beschrieben habe bieten auch die 60 vorgestellten Rezepte obwohl häufig mit denselben Grundzutaten gearbeitet wird, wie Wildreis, Maismehl oder Ahornsirup zum Süßen.
Die meisten Zutaten sind problemlos im ordinären Supermarkt erhältlich, was nur mehr verdeutlicht, wie sehr die Gerichte der native Americans unsere heutige Esskultur beeinflusst haben.

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

Für schwer erhältlichen Lebensmittel hat Karolina natürlich auch gute Tipps parat. Wer zum Beispiel einen mexikanischen Feinkostladen in seiner Gegend hat kann sich an die Rezepte mit Hominy, Kaktus- oder Maisblätter wagen. Bison-, Büffel-, oder Rehfleisch lassen sich grundsätzlich gut durch Rindfleisch ersetzen.
Generell sind die Gerichte problemlos abwandelbar und können beliebig ergänzt und an den eigenen Geschmack angepasst werden.

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

Macht Veggies und Omnis froh

Fleisch- und Fischliebhaber werden in diesem Buch übrigens genauso fündig, wie Vegetarier und Veganer.
Bei folgenden Rezeptnamen läuft mir zumindest schon ziemlich das Wasser im Mund zusammen:
Kernig buntes Möhrenbrot
Indianischer Pudding
Flusskrebseintop der Choctaw
Gebackene Süßkartoffeln mit Nusssoße der Creek
Büffelsuppe mit Brombeeren der Blackfoot

Das Ethno-Kochbuch von Karolina Przybylska nimmt uns mit auf eine Reise zu der Esskultur der amerikanischen Ureinwohner. In 60 Rezepten geht es um ursprüngliche Zutaten, mit denen man gesundes Powerfood ganz einfach selber machen kann. Zu Testzwecken habe ich Wildreis-Küchlein mit Paprika ausprobiert. 

Die Fotos tun dafür ihr Übriges! Wunderschön angerichtet mit passenden indianisch anmutenden Foodprops und stimmungsvollen Stillleben, die das Design abrunden.

Damit ihr nicht die Katze im Sack kauft habe ich natürlich zwei der Rezepte eigenhändig getestet und stelle sie euch in Etappen vor.
Heute gibt es Wildreisküchlein mit Paprika und frischem Thymian. Sie sind schnell gemacht und eine schöne, fleischlose (vegane) Alternative zu Frikadellen.

Rezept Wildreisküchlein (frei nach dem Ethno-Kochbuch)
 
PREP
COOK
TOTAL
 
Portionen / Serves: 8 - 10 Küchlein
Zutaten / Ingredients
  • ca. 160 g Wildreis
  • ca. 240 ml Wasser
  • 1 rote Paprika
  • 2 EL Maismehl *
  • 2-3 Zweige Thymian
  • ½ Bund glatte Petersilie
  • Salz, Pfeffer
  • Öl zum Braten
  • *ich hatte einige Probleme mit der Konsistenz und musste sehr viel mehr Maismehl nehmen. Nach kurzer Absprache mit Karolina stellten wir fest, dass dies an der Art des Maismehls liegen könnte. Sollten eure Wildreisküchlein also zerfallen gebt ggf. (sehr viel) mehr Maismehl (und etwas Wasser) dazu, oder probiert es notfalls mit etwas Weizenmehl o.Ä.
Zubereitung / Instructions
  1. Den Reis nach Packungsanleitung in einem Topf kochen (Den Luxus eines Reiskochers kann man sich natürlich auch geben). Gehackte Paprika, Thymian und Petersilie dazugeben und für einige Minuten zusammen anbraten.
  2. Die Hitze runterdrehen und das Maismehl dazugeben. Alles gut verrrühren, sodass eine teigige Masse entsteht.
  3. Die Masse etwas abkühlen lassen und mit den Händen in die gewünschte Form kneten.
  4. Öl in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze die Küchlein goldbraun anbraten.
  5. Die Reisküchlein schmecken sowohl warm als auch kalt sehr lecker.

Ein weiteres Rezept folgt nächste Woche 🙂
Es wird in die süße Richtung gehen und ihr könnt euch jetzt schon drauf freuen 😀


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8 Antworten

  1. Liebe Sabrina,

    so ein Kochbuch ist mir auch noch nicht untergekommen – und ich kann sehr gut nachvollziehen, dass der Verlag diese Arbeit unbedingt veröffentlichen wollte. Eine klasse Idee und ein toller Einblick in eine Welt, die ja doch sonst eher mit Vorurteilen und Halb- oder Nichtwissen gepflastert ist. Zu sehen, was in diesen Kulturen gegessen wird, ist unglaublich spannend. Danke dir für die Vorstellung! 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Für eine Bachelor-Arbeit begibt man sich ja schon mal in unbekanntere Gefilde 🙂 Entsprechend war die ganze Thematik auch mit sehr viel Recherchearbeit verbunden.
      Ich finde es auch total interessant zu sehen, wie viele Parallelen zu unserer modernen Küche noch vorhanden sind 🙂

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