3 Business Habits, die alles für mich verändert haben

Einer der Hauptgründe, warum ich in meinen ersten Jahren als selbstständige Food Fotografin gestruggled habe

… war, dass ich mein Business nicht wie ein Business behandelt habe. Sondern wie ein Hobby.

Vor über 9 Jahren habe ich damals meinen Foodblog gegründet und mit dem Blog kamen die Anfragen. Mal Gute, mal Unerhörte, mal richtig Geniale. In Summe gab es immer zuminest ein bisschen zu tun.

Doch mein persönlich größtes Problem war: Wenn kein Kunde – also kein Commitment – dahinter stand, fiel es mir enorm schwer wirklich ins Tun zu kommen.

Das ist problematisch, wenn du ein laufendes Business haben willst. Dann musst du ins Tun kommen und Akquise machen, deine Website aktuell halten, Content erstellen, … du kennst es.

Zu einer erfolgreichen Selbstständigkeit mit der Food Fotografie gehört mehr als ein paar schöne Fotos zu machen. Das weißt du auch selbst.

Aber ein ganz wichtiger Faktor, den ich kaum irgendwo lese ist dein Commitment. Dein Engagement und deine Hingabe für etwas, das DIR gehört. Etwas wofür du dich einsetzt OBWOHL du es nicht müsstest.

Du hast keinen Boss – du bist dein eigener. Und das verlangt einen Mindset Shift – denn wenn du nachlässig bist, etwas nicht so ernst nimmst, vergisst oder liegen lässt, ist da Niemand, der dich zur Rede stellt oder kritisiert.

Es interessiert niemanden; und gerade deswegen sollte es dich doppelt und dreifach interessieren, wie du mit deinem eigenen Business umgehst. Hör auf dein Business wie ein Hobby zu führen. Werde dein eigener Boss – einfühlsam, fair aber auch energisch und selbstkritisch.

Dies sind die Moves du JETZT machen kannst, um zum CEO deines eigenen Business zu werden:

1. Mache eine Monats-, Quartals-, und Jahresplanung

Du hast eine To-Do Liste auf Papier um deinen Tag oder vielleicht sogar deine Woche zu planen.

Doch wirklich interessant und effektiv wird es, sobald du langfristig planst und weiter in die Zukunft blickst. Wenn du dein bigger Picture im Blick hast.

Meine langfristige Planung nehme ich in zwei Teilen vor.

(1) Rückblick auf den vergangenen Zeitraum

  • Erfolge feiern
  • neue Inspiration & Entdeckungen
  • wofür ich dankbar bin
  • einchecken mit laufenden Projekten & Zielen

 

Reflexion ist wichtig und es ist ein sehr lohnendes Gefühl, wenn man sich noch einmal die schönsten Momente ins Gedächtnis ruft. Wenn du dich in Dankbarkeit übst, kannst du aus dir selbst ein Hochgefühl erzeugen, dass sich auf all deine künftigen Business Moves auswirkt.

(2) Ausblick und Planung für den kommenden Zeitraum

  • Was ist im kommenden Zeitraum der Hauptfokus (und was muss ich dafür tun?)
  • Ideen, Projekte und Ziele für den kommenden Zeitraum
  • Zeitplanung – wann steht was an?

 

Diese langfristige Planung ist nicht in Stein gemeißelt. Aber sie hilft mir dabei auf dem richtigen Weg zu bleiben. Ich setze damit den Ton für meine Arbeitswochen.

Es ist der rote Faden, der die Wochenplanung so viel schneller und einfacher macht. Ich weiß dadurch immer, auf welches Ziel oder Projekt ich gerade hinarbeite und vor allem: Was Priorität hat.

2. Setze dir Ziele

Setze dir Ziele, die messbar sind. Ziele, die SMART sind: Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch und Terminiert

Teile diese Ziele in Zwischenziele und Projekte auf.
Wenn du in deiner Jahresplanung nur einmal niederschreibst, dass du im nächsten Jahr 100k Umsatz machen möchtest, dann schöpfst du nicht das volle Potenzial aus.

Plane Projekte, die dich deinem Ziel näher bringen. Projekte, die es realistisch machen. 
Dein Ziel darf ein bisschen over the top sein. Es darf sich unrealistisch und albern anfühlen. Die konkreten Action Steps, die du tust, um es zu erreichen sollten es nicht sein.

Wenn du dir zum Beispiel das oben genannte Ziel “100k Umsatz in einem Jahr” setzt, dann überlege dir, wie du das realistisch erreichen kannst.

3. Mach regelmäßige Check-ins

Planung und Zielsetzung ist nichts wert, wenn du diese Dinge einmal tust und dann nie wieder reinschaust.

Der Grund für meine Quartalsplanung ist z.B. um zu überprüfen, ob die Ziele aus meiner Jahresplanung auch heute noch Ziele sind, die ich erreichen möchte. Oder ob sich etwas verändert hat.

Jahresplanung bedeutet nicht sich ein Visionboard zu erstellen und zu hoffen, dass all das eintritt, was man sich wünscht.

Wenn du langfristig planst, darfst du auch regelmäßig einchecken, ob du noch auf Kurs bist.

Tools für langfristige, strukturierte Planung

All diese Dinge kannst du natürlich in einem Journal aus Papier festhalten. Ich schreibe gerne analog. Manchmal fühlt sich das einfach richtig an und hilft z.B. beim entspannen und fokussieren.

Eine digitale Datenbank für meine Businessplanung zu haben ist mir aber ebenso wichtig. Ich plane mein Business seit 2022 jede Woche schriftlich und visuell mit Notion.

So habe ich auf lange Sicht eine Datenbank, die mich immer an meine Highlights der Woche erinnert

Screenshot von Notion Template Digital Business Buddy - Planung & Reflexion

Ich schreibe und archiviere auch diesen Blogpost gerade in Notion. Und plane all meinen Content und meine Projekte damit.

Mein eigens dafür erstelltes Template bildet alle Business Bereiche ab und ich habe so alles an einem Ort.

Wenn du auch noch auf der Suche nach DER eierlegenden Wollmilchsau bist, ist Notion womöglich auch dein Tool der Wahl.

Was ist Notion?
Das lässt sich tatsächlich etwas schwer erklären. Es ist ein Projektmanagement Tool, dass extrem viele Features und Darstellungsmöglichkeiten vereint – Kanban, Listen, Kalender uvm. Alles lässt sich miteinander verknüpfen – und das macht dieses Tool so mächtig und vielseitig.

Man muss es live gesehen haben, um eine Vorstellung zu bekommen.

Auf meinem Discord Community Server kannst du dir einen Walkthrough durch meinen Contentplanungs-Workspace anschauen. Hier entlang ➡️

 

Is this your Jam? Ab Montag ist dieses Template nach einer ausführlichen Beta-Testrunde wieder verfügbar. Wenn du benachrichtigt werden möchtest, hüpf auf meine Email Liste: Hol dir dafür einfach den kostenlosen Videokurs GET PAID und du bekommst sogar noch ein paar Extra-Tipps für dein Business 😉

Es liegt nicht an deinen Fotos!

get paid mockup

Darauf kommt es wirklich an, wenn du dir ein Food Fotografie Business aufbauen willst

Hol dir meinen Videokurs “Get Paid” für 0€ und finde heraus, warum manche Fotograf:innen erfolgreicher sind als andere. 

Weitere Beiträge

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.