Okonomiyaki, Katzen und Cosplay bei Senta

 Klassisches Okonomiyaki Rezept von Senta. Ich durfte Katzen streicheln, Senta hat mich japanisch bekocht - für Food from Friends eine kulinarische Reise zu Freunden. Jetzt auf Purple Avocado.

Okonomiyaki

Dieses unaussprechbare Wort war mir noch fremd, bevor ich mich in Senta’s Wohnküche einquartierte und sie ganz dreist für mich kochen ließ, während ich ihre Katzen zerknuddelte. Ich sollte allerdings noch früh genug feststellen, dass ‘Okonomiyaki’ schon bald zu einem festen Bestandteil meines Wortschatzes werden sollte. (Katzenfotos finde ihr am Ende des Posts ; )

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Zu Gast bei Freunden

Für das Projekt ‘Food from Friends’ bin ich zu Besuch bei Freunden oder solchen, die welche werden. Wir kochen zusammen, ich fotografiere und wir unterhalten uns über Gott und die Welt. Kurz: wir haben einen schönen Nachmittag (oder auch mal etwas länger) zusammen und es kommt was nachlesbares für euch hier zustande. Die liebe Senta ist eine Kommilitonin von mir und studiert ebenfalls Fotografie. Als ich Senta von meinem Projekt erzählte war sie sofort Feuer und Flamme und ich sah bereits wie sie im Kopf ein Menü dafür zusammenstellte. Ich bin sehr froh, dass sie einen Termin finden konnten, an dem wir beide Zeit hatten, denn das japanische Mahl, das sie für uns zubereitete war fantastisch und ich denke immer noch gerne an diesen schönen Nachmittag zurück.

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Cosplay & Katzen

Senta hat sich auf einen ganz bestimmten Zweig in der Portraitfotografie spezialisiert. Sie ist in der Cosplay Szene zu Hause und hat sich mit den Jahren ein beeindruckendes Portfolio zusammengesammelt.
Beim Cosplay stellt man eine Figur aus Mangas, Animes, Comics oder auch Filmen oder Computerspielen möglichst originalgetreu nach. Die aufwändigen Kostüme und Perücken kann man oftmals für mehr oder weniger Geld käuflich erwerben. Der eigentliche Spaß liegt aber darin die Komponenten für das Kostüm selber herzustellen. In diese Kostüme werden oft Stunden über Stunden an Arbeit hineingesteckt. Kein Wunder also, dass man sich zum Schluss nur ungern mit ein paar lieblosen Handyfotos abgibt. Sentas Fotografien lassen einen in eine andere Welt eintauchen. Besonders in die in Schottland fotografierte Serie über Merida aus Brave habe ich mich sofort verliebt!  Ihr könnt euch
Sentas Arbeiten auf Facebook anschauen: Midgard Photography & Cosplay

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Neben Cosplay hat Senta ein großes Interesse an Allem, was so aus Japan kommt. Mangas und Animes – das versteht sich von selbst, aber auch für die japanische Küche. An jenem warmen Sommertag, als ich sie besuchte zauberte sie nicht nur ein Gericht auf den Tisch. Bevor es überhaupt ans Kochen ging, stand eine Schüssel mit Edamame, sowie eine Schale Chips auf dem Tisch. Das große Fressen konnte also beginnen!

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Später gesellten sich noch  Gyudon, mariniertes Rindfleisch mit allerlei Gemüse auf Reis, und Okonomiyaki, eine Art japanischer Pfannkuchen dazu. Das Rezept für Okonomiyaki möchte ich hier und heute gerne mit euch teilen, weil es mich geschmacklich am meisten weggehauen hat. Watn Ding! Aus Mehl, Eiern, Weißkohl und ein paar anderen Zutaten wird ein deftiges, füllendes Gericht das man nach Belieben variieren kann. Nachdem Senta mir die klassische Variante vorgemacht hat, die mit den Saucen extrem mächtig wurde, habe ich zu Hause gelegentlich eigene, leichtere Varianten nachgemacht, mit Champignons oder Tomaten oben drauf. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.

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Hier das Rezept für Okonomiyaki

Okonomiyaki, Katzen und Cosplay bei Senta [Food from Friends]
 
Okonomiyaki (japanische Gemüsepfannkuchen) Prep time: 10 mins Cook time: 15 mins Total time: 25 mins Serves: 2 portionen
Zutaten / Ingredients
  • für den Teig
  • 300g Mehl
  • 220 ml Wasser
  • 2 Eier
  • ½ Tütchen Backpulver
  • ½ Tütchen Dashi Brühpulver
  • ¼ Weißkohl gehobelt oder sehr fein geschnitten
  • 4-5 Frühlingszwiebeln fein geschnitten

  • Optional
  • Pilze,
  • Tintenfisch,
  • Mais etc.

  • Toppings
  • Mayonnaise
  • Okonomiyaki Sauce (aus dem gut sortierten Asiamarkt) alternativ: Curry Ketchup
  • Bonito Flakes (Katsuobushi = getrocknete gehobelte Thunfischflocken - Asiamarkt)
  • (optional) Algenpulver
Zubereitung / Instructions
  1. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Auch in Japan wird der Teig nach Belieben zusammengemischt.
  2. Zuerst die trockenen Teigzutaten vermengen, dann Ei & Wasser hinzugeben.
  3. Mit dem Rührbesen glatt rühren.
  4. Weißkohl & Frühlingszwiebeln hinzufügen.
  5. Weitere optionale Zutaten hinzufügen.
  6. Es sollte genug Teig vorhanden sein, um alle Zutaten zu benetzen, die Zutaten sollten aber nicht im Teig schwimmen.
  7. Eine große beschichtete Pfanne bei mittlerer Hitze aufsetzen, etwas Fett hineingeben.
  8. Eine Kelle Teig hineingeben und etwas andrücken.
  9. Bei niedriger Temperatur durchziehen lassen bis der Teig an der Oberseite gar zuziehen beginnt.
  10. Vorsichtig wenden wenn die Unterseite goldbraun gebacken ist.
  11. Ist auch die zweite Seite goldbraun auf einen Teller geben.
  12. Direkt in einem dünnen Strahl Soßen auftragen (gerne schräg zueinander für die Optik.
  13. Eine Prise Algenpulver darüber geben.
  14. Eine Hand voll Thunfischflocken in die Mitte geben.
  15. (Achtung! Durch die aufsteigende Hitze fangen die dünnen Flocken an zu tanzen. Seltsam aber unbedenklich)

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Und während Senta für hübsche Action Shots posierte und mich ein wenig in die Welt des Cosplays mitnahm tummelten sich zwei bildhübsche Katzen um uns herum. Und weil das Internet nun mal Katzen liebt beende ich diesen Post mit Katzenfotos. Für die Menschen des Internets und für die Klicks.

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2 Antworten

  1. Katzen!
    Du siehtst: Das hat schonmal funktioniert. 😉

    Aber ernsthaft: Das sind wieder wunderschöne Bilder geworden (nicht nur von den Vierbeinern) und ich erkenne neidlos an, dass Senta eine wunderschöne Küche hat (jedenfalls von dem erschlossen, was ich durch die Bilder erlinsen konnte).

    Vor kurzem habe ich einen Bericht über Cosplays gelesen und war auch ganz baff, als ich erfuhr, wie viel Zeit und Liebe in die Kostüme gesteckt wird. Das sind ja massig Arbeitsstunden – und dass das Ergebnis dann gebührend festgehalten werden will, kann ich sehr, sehr gut nachvollziehen.

    Das Gericht selbst wäre für mich in der Version nicht geeignet, aber das lässt sich sicherlich einigermaßen problemlos umwandeln… 🙂

    Liebe Grüße
    Jenni

    1. Vielen Danke Jenni =) Ja, Sentas Küche / Wohnzimmer ist total schön und liebevoll eingerichtet. Immer wieder schön zu sehen, was man aus wenig Wohnraum herausholen kann.

      Cosplay ist schon ziemlich krass; letztes Jahr auf der Frankfurter Buchmesse habe ich etliche fantastische Kostüme gesehen 🙂

      Ich bin schon am überlegen, wie man das Ei im Okonomiyaki ersetzen kann. Wenn mir eine vegane, gleichwertige Variante einfällt, kommt die natürlich auch auf den Blog 🙂

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