Dieser Klassiker gehört einfach in jede gut sortierte Rezeptsammlung. Und da jeder sie anders zubereitet lege ich euch hier mal mit ganz viel Bestimmtheit meine Kokos-Kürbis-Suppe ans Herz. Die kann einfach alles, vor allem an viel zu nasskalten Tagen, wenn man viel lieber die nächsten 8 Folgen Vikings suchten möchte 😉
Hach ja, der Herbst ist kulinarisch gesehen einfach eine tolle Jahreszeit. Es ist nicht mehr zu heiß, um sich gnadenlos vollzustopfen und die vielen Schichten von Shirts, Jacken und Schals vermögen dies auch noch geschickt zu kaschieren. Herbst- und Wintergemüse stapelt sich auf den Märkten und gemütliche Koch-Abene mit den Besten finden viel regelmäßiger statt. Die Sommer-Party-Saison ist vorbei, die zu-Hause-bleiben-Zeit hat begonnen.
Und bevor wir uns etwas ausgefalleneren Herbstrezepten widmen, gibt es einen zeitlosen Klassiker, der einfach auf einen gut sortierten Blog gehört. Kürbis-Suppe. Wer sie noch nie gemacht hat, verpasst wirklich was. Die Möglichkeiten sind schier unendlich und jeder, der mal in den Genuss dieser Köstlichkeit gekommen ist, wird sich mit der Zeit seine eigene Lieblingskombination entwickelt haben.
Bei mir ist es eine Kokos-Kürbis-Suppe, die mit Curry verfeinert wird und so einen leicht exotischen Einschlag bekommt. Die Süße des Kürbisses wird nochmal durch Ahornsirup hervorgehoben.
Um dem Süßen etwas Deftiges entgegenzustellen braten wir uns am liebsten die veganen Merguez von Wheaty dazu an. Außerdem benötigt mein Gehirn diese festen Bestandteile in der Suppe, um überhaupt das Sättigungsgefühl auszusenden.
Gut zur Kürbissuppe passt allerdings auch gebratener Räuchertofu, Kürbiskerne, geröstetes Knoblauchbaguette oder ein paar Backerbsen. Ganz wie ihr mögt.
Die Kombination aus Kokosmilch, Curry, Muskat und Ahornsirup lege ich euch jedoch ganz doll ans Herz. Das solltet ihr genau so mal ausprobieren.
- 1 Hokkaido (oder Muskat, oder Butternut – take whatever fucking pumpkin you like) ca. 1 – 1,5kg
- 1 Dose Kokosmilch ca. 400ml
- ca. 400ml Wasser
- 2-3 TL Salz
- 2 TL Curry (ich wechsel munter zwischen Spicebar, Pfeffersack & Söhne und Lebensbaum ab)
- 1 TL Muskat
- 2-3 EL Ahornsirup
- Öl zum anbraten
- vegane Merguez oder andere salzige, knackige Wurstalternative (ich schwöre auf die von Wheaty)
- Kürbiskernöl oder Aceto Balsamico
- Den Kürbis gründlich waschen, dann halbieren, das Fruchtfleisch und die Kerne entfernen und samt schale in ca. daumengroße Stücke schneiden. Hokkaido und Sweet Mama sind mit Schale essbar, bei Butternut, Muskatkürbis und Co müsstet ihr die Schale vorher entfernen.
- Öl in einem Topf erhitzen und den Kürbis darin für einige Minuten anschwitzen und salzen.
- Den Kürbis mit Kokosmilch und Wasser ablöschen und kurz aufkochen. Für ca. 20-30 Minuten köcheln lassen. Die Kürbis-Stücke sollten mit einer Gabel leicht einzustechen sein.
- Mit einem Handmixer nun den Kürbis zur gewünschten Sämigkeit pürieren. Wenn die Suppe zu dick ist einfach noch etwas Wasser nachschütten. Ist sie zu dünn kann man sie mit Stärke oder Mehl andicken.
- Mit Curry, Muskat, Ahornsirup und ggf. noch etwas Salz abschmecken.
- In einer Pfanne die veganen Merguez in etwas Öl anbraten und diese anschließend in kleine Stücke schneiden.
- Die Suppe in Schüsseln mit ein paar Spritzern Kürbiskernöl oder Balsamico garnieren und die Merguez darauf verteilen.
3 Antworten
Ich liebe Kürbissuppe und die Variante mit Kokos ist einer meiner Favoriten. Geht immer! 🙂
Liebe Grüße,
Ela
Was für geile Fotos. Ich feiere deinen Untergrund gerade total! =) Das mit dem Ahornsirup is ne feine Idee. lg Fred
Danke Danke 🙂
Ist mit Liebe von mir zusammengeschweißt worden 🙂